Marine Le Pen vs Christine Lagarde

Gerechtigkeit

PARIS, 1. April. /FM/. Die Verurteilung von Marine Le Pen macht ganz den Eindruck eines politischen Urteiles. Im Gegensatz zu Christine Lagarde, die jetzige EZB-Chefin, die als ehemalige französische Finanzministerin in Zusammenhang mit einer 400-Millionen-Euro-Zahlung verurteilt wurde, muss Le Pen „hinter Gitter“ und wird ihrer politischen Zukunft beraubt. Frankreich ist so wie Österreich nur eine Bananenrepublik unter der Kuratel Brüssels.

BUDAPEST, 1. April. /UngarnHeute/. Ungarische Reaktionen auf das politisch motivierte Gerichtsurteil gegen Marine Le Pen

Die erste ungarische Reaktion auf das skandalöse Urteil kam von Viktor Orbán. Der Ministerpräsident und PfE-Mitbegründer erklärte auf Französisch: „Je suis Marine!“

Die ungarische PfE-Vizepräsidentin Kinga Gál schrieb von einem „schwarzen Tag für die französische Demokratie“ und warnte: „In einer Demokratie sollten politische Entscheidungen in Wahlen getroffen werden, nicht in Gerichten“.

Die Fidesz-Europaabgeordneten monierten ihrerseits: „So viel zum Thema ‚Rechtsstaatlichkeit‘ in Frankreich“ und behaupteten, dass die Drahtzieher des Gerichtsurteils in Brüssel sitzen. Sie zitierten ihren Vorsitzenden Tamás Deutsch, der die Entscheidung „eine Schande“ nannte.

Die Budapester Initiative für Frieden in der Ukraine stellte einen Zusammenhang zwischen der Annullierung der Präsidentschaftswahlen in Rumänien und der gerichtlich erzwungenen Verhinderung der Kandidatur eines unliebsamen Politikers und dem ähnlich politisch motivierten Gerichtsurteil in Frankreich her: „Früher nannte man Bukarest das Paris des Ostens. Jetzt können wir Paris das Bukarest des Westens nennen“.

https://ungarnheute.hu/news/ungarische-reaktionen-auf-das-politisch-motivierte-gerichtsurteil-gegen-marine-le-pen-86967/

PARIS, 19. Dezember 2016. /WELT/. Spezialgericht verurteilt IWF-Chefin Christine Lagarde

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, ist in einem Strafprozess in Paris für schuldig befunden worden, erhält aber keine Strafe. Der Gerichtshof der Republik sah es in seinem Urteil als erwiesen an, dass sie im Zusammenhang mit einer 400-Millionen-Euro-Zahlung an den Geschäftsmann Bernard Tapie als frühere französische Finanzministerin fahrlässig gehandelt hat.

https://www.welt.de/wirtschaft/article160437762/Spezialgericht-verurteilt-IWF-Chefin-Christine-Lagarde.html

Natürlich die Unschuldsvermutung gilt.

FM-Home-Icon

Foto: Pixabay / CQF-avocat