WIEN, 14. März. /APA/. Die Wahl zum Parlament der Wirtschaftskammer Österreich hat das Ergebnis der Wahl vor fünf Jahren teilweise wieder rückgängig gemacht: Der ÖVP-Wirtschaftsbund kam diesmal auf 61,3 Prozent der Stimmen und büßte somit 7,9 Prozentpunkte ein. Die Freiheitliche Wirtschaft konnte ihren Stimmenanteil auf 13,6 Prozent (+7,3 Prozentpunkte) fast verdoppeln. Der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband kam auf 9,7 Prozent (minus 1,1 Prozentpunkte). Die Wahleteiligung ist weiter von 33,7% 2020 auf 26,5% gesunken.
Die Wahlbeteiligung ist gegenüber der Wahl 2020 um 7,2 Prozentpunkte auf nur noch 26,5 Prozent weiter zurückgegangen.
„Eine Organisation, in der immer weniger Unternehmer:innen ihre Stimme abgeben, hat ein massives Legitimitätsproblem“, so SWV-Präsident Christoph Matznetter in einer schriftlichen Stellungnahme. „Eine Reform des Wahlsystems ist überfällig“, meinte Matznetter.
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Anmerkung der Freiland Redaktion
Die Pflichtmitgliedschaft in der WKO gehört abgeschafft!

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